Meldepflicht für PV-Anlagen bis 28.02.2017 – die Grafik macht Angst – die Praxis ist gar nicht so schlimm

Quelle der Grafik: https://www.bundesnetzagentur.de/DE/Sachgebiete/ElektrizitaetundGas/Unternehmen_Institutionen/ErneuerbareEnergien/Datenerhebung_EEG/Datenerhebung_EEG-node.html

Die Grafik sieht sehr komplex aus. Zum Glück gibt es das PV-Magazin (Quelle: http://www.pv-magazine.de/nachrichten/details/beitrag/bayernwerk-erklrt-mitteilungspflichten-fr-pv-anlagenbetreiber-bei-eigenversorgung_100025951/). Hier ist die Grafik verständlich übersetzt worden. Bitte beachten Sie das die folgenden Ausführungen nur Energieträger Photovoltaik betreffen:

Bestandsanlagen – Photovoltaik-Anlagen mit Inbetriebnahme vor 1. August 2014
Photovoltaik-Anlagen mit Inbetriebnahme und Eigenversorgung vor dem 01. August 2014 fallen unter die Bestandsanlagen. Bei Bestandsanlagen verringert sich die EEG-Umlage auf null Prozent. Sofern sich seit dem 1. August 2014 keine Änderungen (Betreiberwechsel, Änderung Messkonzept, etc.) ergeben haben, sind dem Netzbetreiber alle Angaben offenkundig bekannt und somit ist keine jährliche Mitteilung erforderlich. Änderungen dagegen müssen dem Netzbetreiber unverzüglich mitgeteilt werden.

Photovoltaik-Anlagen mit Inbetriebnahme ab 1. August 2014 und einer installierten Leistung von höchstens 7 Kilowatt

Diese Anlagen müssen keine jährlichen Meldungen bezüglich der EEG-Umlage vornehmen. Diese Basisangaben werden im Rahmen des Neuanlagenprozesses abgefragt.

Photovoltaik-Anlagen mit Inbetriebnahme ab 1. August 2014 und einer installierten Leistung über 7 Kilowatt und höchstens 10 Kilowatt

Diese Photovoltaik-Anlagen unterliegen den jährlichen Meldepflichten bezüglich der EEG-Umlage. Sollte sich aus den im Rahmen des Neuanlagenprozesses gemachten Basisangaben ergeben, dass die jährlich selbstverbrauchte Menge 10.000 Kilowattstunde nicht übersteigen kann, sind hier ebenfalls keine jährlichen Meldungen erforderlich.

Photovoltaik-Anlagen mit Inbetriebnahme ab 1. August 2014 und einer installierten Leistung über 10 Kilowatt

Diese Anlagen unterliegen den jährlichen Meldepflichten bezüglich der EEG-Umlage an den Netzbetreiber. Sie müssen 40 Prozent EEG-Umlage auf den Eigenverbrauch zahlen.

 

Übrigens: Falls Sie unter die Meldepflicht fallen, werden Sie von Ihrem Energieversorger angeschrieben

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