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Neue KFW Förderung für Brennstoffzellen

Auf dem Bild ist noch unsere Referenzanlage in Maintal zu sehen. Diese läuft seit dem Einbau im Sommer 2014 ohne Probleme. Nun ist es soweit: Die Brennstoffzelle von Vaillant wird als Serienprodukt eingeführt und pünktlich dazu gibt es ein sehr interessantes Förderprogramm der KFW. Wie genau das aussieht, lesen Sie hier:

(Quelle für diesen Artikel: www.kfw.de/433 (Stand 30.08.2016), sowie das entsprechende Programmmerkblatt für das Programm 433 (Stand 30.08.2016). Änderungen an Förderprogrammen sind jederzeit möglich)

Das wichtigste zuerste:

- bis zu 40% Zuschuss der förderfähigen Kosten (max. 28.200 Euro je eingebauter Brennstoffzelle)

- gilt für Neubau- und Sanierung

Wer darf Anträge stellen:

- Personen als Eigentürmer von Ein- und Zweifamilienhäusern (max. 2 Wohneinheiten) oder  von Eigentumswohnungen in Wohnungseigentümergemeinschaften

Was wird gefördert:

- Der Einbau von stationären Brennstoffzellen mit einer elektrischen Leistung von mindeseten 0,25kW und maximal 5,0kW

Wie baut sich die Förderung auf:

- es gibt einen festen Zuschuss in Höhe von 5.700 Euro und einen leistungsabhängigen Betrag (Zusatzförderung) von 450 je 100W elektrsicher Leistung

Das bedeute für 250W Leistunge: 5.700 Euro + 3 x 450 Euro = 7.050 Euro.

elektrische Leistung bis (in kW) Zuschuss in Euro
0,25 7.050,00 €
0,30 7.050,00 €
0,40 7.500,00 €
0,50 7.950,00 €
0,60 8.400,00 €
0,70 8.850,00 €
0,80 9.300,00 €
0,90 9.750,00 €
1,00 10.200,00 €
1,10 10.650,00 €
1,20 11.100,00 €

usw.

Die Förderung kann ab dem 01.12.2016 beantrag werden. Eine Resverierung ist jedoch jetzt schon unter www.kfw.de/433 möglich. Wichtig ist das ein gelisteter Experte aus der der Energieeffizienz-Experten die Beantragng durchführen.

Selbstverständlich bin ich dieser Liste als Experte gelistet und kann daher alle notwendigen Anträge für Sie stellen.

Folgende Anforderungen bestehen an die Brennstoffzelle:

  • Sie muss in die Wärme- und Stromversorgung des Gebäudes eingebunden werden
  • Ein hydraulischer Abgleich muss durchgeführt werden
  • der Einbau muss durch ein Fachunternehmen erfolgen –> nach Möglichkeit durch ein gezielt geschultes Fachunternehmen – selbstverständlich ist die Firma Albert Bayer GmbH auf die Brennstoffzellen Geräte von Vaillant geschult (sonst hätten wir kein Feldtestgerät installieren drüfen)
  • Zum Zeitpunkt der Inbetriebnahme muss der Gesamtwirkungsgrad mindestens 0,82 und der elektrische Wirkungsgrad mindestens 0,32 sein.
  • Es ist ein Vollwartungsvertrag mit einer Mindestlaufzeit von 10 Jahren abzuschließen, der einen elektrsichen Wirkungsgrad von mindestens 0,26 gewährleistet

Förderfähige Kosten sind:

  • Kosten für den Einbau des Brennstoffzellensystems – bei integrierten Geräten sind auch die Kosten für den weiteren Wärmeerzeuger förderfähig
  • Die Kosten für den Vollwartungvertrag in den ersten zehn Jahren
  • Die Kosten für die Leistungen des Energieeffizienz-Experten

Der Zuschuss muss vor Beginn des Vorhabens beantragt werden. Als Beginn definiert die KFW die verbindliche Bestellung des Brennstoffzellensystems bzw. der Abschluss des Lieferungs- und Leistungsvertrags.

Planungs- und Beratungsleistungen einschließlich der Beantragung des Zuschusses durch den Expteren gelten nicht als Vorhabenbeginn

Vermieter müssen eine De-minimis- Erlärung abgeben.

Nach der Zusage der KFW muss das Vorhaben innerhalb von 12 Monaten abgeschlossen sein und die Durchführung bei der KFW durch den Verwendungsnachweis angzeigt werden.

Wichtiger Hinweis:

Dieser Zuschuss ist nur mit der Vergütung nach dem KWK-Gesetzt kombiniert werden. Alle anderen Förderprogramme aus öffentlichen Mitteln sind nich mit diesem Zuschuss kombinierbar. Ebenso ist die Inanspruchnahme der Stromsteuerbefreiung für den Eigenverbrauch von selbst erzeugten Strom nicht zulässig.

 

 

 

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2 Kommentare
  • Zum Bau eines ZFH mit insgesamt 226 qm würde ich gerne eine Brennstoffzelle als Heizenergie- & (partielles) Stromerzeugungssystem einsetzen – merke aber bereits jetzt, dass die Meinungen dazu unter Energieberatern, Heizungsbauern & Baufirmen weit auseinandergehen.
    - Die einen sagen, das ‘Ding’ wäre noch nicht ausgereift – im Netz liest man von (nicht nur in Japan) “100.000fach bewährter Technologie!?
    - Die einen sagen, die Anschaffungskosten wären (aufgrund der immer noch sehr überschaubaren Produktionszahlen) viel zu hoch – die anderen verweisen auf hohe Förderungen & geringe Primärenergie-Kosten!?
    - Die einen schrecken mit immensen Wartungs-/Reparaturkosten (die teils exklusiv durch den Werkskundendienst des jeweiligen Herstellers ausgeführt werden dürfen) – die anderen schreiben von praktisch “wartungsfreier Technik”!?

    Wie stehen Sie dazu?

    • Hallo Herr Traunspurger,

      wie Sie meinem Blog entnehmen können, hat unsere Firma an einem Feldtetst der Firma Vaillant teilgenommen bzw. läuft dieser Test noch. Die Erfahrungen mit diesem Gerät sind sehr positiv. Die Anlage hatte seit Inbetriebnahme nur eine Störung. Für ein Gerät im Feldtest ist das, nach meiner persönlichen Meinung, ein sehr gutes Ergebnis. Von anderen Firmen kann ich keinerlei Erfahrungsberichte liefern, und möchte mich daher auch nicht dazu äußern.

      Die Anschaffungskosten einer Brennstoffzellen Heizung liegt im Bereich von 23.000-28.000 Euro inkl. MwSt. Die Preise können sicherlich, je nach Situation noch etwas abweichen. Die Hohe Förderung der KFW (Programm 433) ist sicherlich ein deutliches Verkaufsargument für die Brennstoffzelle. Die unten stehende Tabelle stammt direkt von der KFW (https://www.kfw.de/KfW-Konzern/Service/Download-Center/F%C3%B6rderprogramme-(Inlandsf.)-(D-EN)/Barrierefreie-Dokumente/Energieeffizient-Bauen-und-Sanieren-Zuschuss-Brennstoffzelle-(433)-Merkblatt/) und zeigt die Höhe der Förderung abhängig von der eltkrischen Leistung der Brennstoffzelle

      0,25 Kilowatt (kW) 7.050
      0,30 Kilowatt (kW) 7.050
      0,40 Kilowatt (kW) 7.500
      0,50 Kilowatt (kW) 7.950
      0,60 Kilowatt (kW) 8.400
      0,70 Kilowatt (kW) 8.850
      0,80 Kilowatt (kW) 9.300
      0,90 Kilowatt (kW) 9.750
      1,00 Kilowatt (kW) 10.200

      Die Förderung setzt allerdings eine Wartungsvereinbarung über die Brennstoffzelle vorraus: Hier das Zitat von der KFW-Hompage zu diesem Thema:
      “Für die Brennstoffzelle ist ein Vollwartungsvertrag mit einer Mindestlaufzeit von zehn Jahren abzuschließen, der einen elektrischen Wirkungsgrad von ηel ≥ 0,26 während der Vertragslaufzeit gewährleistet.”

      Dies können bisher nur die Hersteller anbieten, da das Handwerk i.d.R. noch nicht entsprechend geschult worden ist.

      Mein Fazit zu der Brennstoffzelel im Neubau:
      Eine sehr gute Möglichkeit eine effiziente und stromerzeugende Heizungsanalge zu erhalten. Will mann den KFW40 plus Standard erreichen, muss man allerdings die zusätzlichen hohen Anforderungen an das KFW40 plus beachten und diese auch umsetzen.

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