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KFW fördert den alteresgerechten Umbau Ihres Badezimmers jetzt auch mit einem Zuschuss!

Dieses Thema hat zwar nicht unbedingt mit Energiesparen zu tun, allerdings können Sie auch mit diesem Programm bares Geld sparen.

Das neue KFW-Programm 455 bieten nun, neben der bereits bekannt Kreditvariante, die Möglichkeit sich den altersgerechten Badumbau direkt mit einem Zuschuss zu erleichtern.

Förderziele des Programms sind Maßnahmen mit denen Barrieren im Wohnungsbestand reduziert und die Sicherheit erhöht werden. Zusätzlich werden Maßnahmen zum Schutz vor Wohnungseinbrüchen gefördert.

 

Im folgendem werde ich die wichtigsten Punkte des Programms kurz aufführen. Bei den einzelnen Maßnahmen werde ich nur auf den Umbau von Badezimmern nähern eingehen.

Alle Angaben werden nach besten Wissen und Gewissen gegeben. Es wird keine Garantie auf Vollständigkeit und/oder Richtigkeit der Angaben geben. Der Stand dieser Angaben bezieht sich auf den Oktober 2014. Auf die Besonderheiten für Gebäude die unter Deckmalschutz stehen wird hier nicht eingegangen. Für solche Gebäude empfiehlt sich ein Sachverständiger. 

Wer kann Anträge stellen:

Natürliche Personen als:

  • Eigentümer von selbst genutzten oder vermieteten Ein- und Zweifamilienhäusern mit maximal 2 Wohneinheiten
  • Ersterwerber von neu sanierten Ein- und Zweifamilienhäusern sowie Eigentumswohnungeninnerhalb von 12 Monaten nach Bauabnahme
  • Eigentümer von selbst genutzten oder vermieteten Eigentumswohnungen in Wohnungseigentümergemeinschaften
  • Mieter mit Zustimmung des Vermieters auch bei Maßnahmen nach § 554 a BGB. Eine
  • Modernisierungsvereinbarung zwischen Vermieter und Mieter wird empfohlen.
  • Wohnungseigentümergemeinschaft bei gemeinschaftlichen Vorhaben

 

Was wird gefördert:

  • Gefördert werden barrierereduzierende Maßnahmen in bestehenden Wohngebäuden,
  • die als Maßnahmen in den Förderbereichen die unten aufgeführt sind
  • die zur Herstellung von Barrierefreiheit gemäß DIN 18040-2 erforderlich sind odermit denen der Standard Altersgerechtes Haus erreicht wird.
  • Zusätzlich werden Maßnahmen zum Wohnungseinbruchsschutz gefördert, soweit sie im unmittelbaren Zusammenhang mit barrierereduzierenden Maßnahmen stehen.-

Bemessungsgrundlage für den Zuschussbetrag ist die Anzahl der Wohneinheiten nach der Sanierung. Ebenso ist die Erweiterung bestehender Gebäude förderfähige(z.B. Ausbau vorher nicht beheizter Räume), wenn dadurch keine neue Wohneinheit entsteht.

 

Nicht gefördert werden:

 

  • Maßnahmen an Ferienhäusern und -wohnungen, Wochenendhäusern
  • Pflege- und Altenwohnheime, die unter den Anwendungsbereich des Heimgesetzes (§ 1HeimG) oder unter entsprechende Vorschriften nach den Heimregelungen der Länder fallen.

Alle Maßnahmen müssten den technischen Mindestanforderungen entsprechen. Diese Anforderungen sind in einem Merkblatt der KFW aufgeführt und werden daher nicht einzeln behandelt.

 

Welche Maßnahmen werden gefördert:

 

  1. Wege zu Gebäuden und Wohnumfeldmaßnahmen
  2. Eingangsbereich und Wohnungszugang
  3. Vertikale Erschließung/Überwindung von Niveauunterschieden
  4. Anpassen der Raumgeometrie
  5. Maßnahmen an Sanitärräumen
    1. Anpassung der Raumgeometrie
    2. Schaffung bodengleicher Duschplätze
    3. Modernisierung von Sanitärobjekten
  6. Sicherheit, Orientierung und Kommunikation
  7. Gemeinschaftsräume, Mehrgenerationenwohnen

Diese Maßnahmen sind einzeln Kombinierbar (Einzelmaßnahem) oder es wird versucht den “Standard Altersgerechtes Haus“ zu erreichen. Einzelmaßnahmen können vom jeweiligen Fachunternehmern beantragt werden. Für das Altersgerechte Haus wird ein wirtschaftlich unabhängiger Sachverständiger benötigt.

Wie hoch ist die Förderung:

  • Einzelmaßnahmen: 8% der förderfähigen Investitionskosten jedoch max. 4.000 Euro je Wohneinheit.
  • Standard Altersgerechtes Haus: 10% der förderfähigen Investitionskosten jedoch max. 5.000 Euro je Wohneinheit.

Um den Standard Altersgerechtes Haus zu erreichen werden benötigt

  • ein altersgerechter Zugang entsprechend den Förderbereichen 1, 2 und ggf. 3,
  • ein altersgerechtes Wohn- und/oder Schlafzimmer sowie eine altersgerechte Küche
  • entsprechend Förderbereich 4,
  • -ein altersgerechtes Bad entsprechend Förderbereich 5 und
  • -die Anforderung an die Bedienelemente entsprechend Förderbereich 6.

 

Die Antragsstellung erfolgt vor Beginn des Vorhabens direkt bei der KFW. Gerne übernehmen wir für Sie sämtliche Anträge, sofern wir Ihr Badezimmer altersgerecht umbauen. Bitte beachten Sie, dass wir für andere Maßnahmen keine Anträge stellen bzw. unterschreiben können.

 

Über alle benötigten Unterlagen informieren wir Sie gerne in einem persönlichen Gespräch.

 

Ebenso informieren wir Sie gerne über alle weiteren Details des Programms. Gerne können Sie Ihre Fragen auch hier im Blog als Kommentar hinterlassen.

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2 Kommentare
  • Vielen ist oftmals leider immer noch nicht klar, auf welche Fördermittel man in diesem Bereich zurückgreifen kann. Da ist es gut, wenn es Artikel wie diese hier geht, wo man sich umfangreich darüber informieren kann.

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