hydraulischer Abgleich

Neue Förderung zum hydraulischen Abgleich ab dem 01.08.2106!

Er stellt Verbraucher und leider auch viele Handwerker noch immer vor ein Rätsel:

Der hydraulische Abgleich.

Ich möchte hier versuchen ein wenig Licht ins Dunkel zu bringen: Das Bild oben zeigt sehr schön um was es geht:

Das linke Haus verfügt nicht über einen hydraulischen Abgleich. Hier zeigen sich folgende Probleme:

  • die letzten Heizkörper werden nicht richtig warm
  • manche Heizkörper werden zu warm
  • Strömungsgeräusche

Die Ursache lässt sich ganz einfach erklären: Wasser sucht sich immer den Weg des geringsten Widerstands d.h. Heizkörper die weit entfernt sind von der Heizung haben durch die langen Rohrleitungswege einen höheren Widerstand als Heizkörper die nahe an der Heizung liegen.

  • mehr Wasser als benötigt fließt durch diese Heizkörper –> zu warm
  • zu wenig Wasser kommt am letzten Heizkörper an –> zu kalt
  • bisherige Lösung: Erhöhung der Vorlauftemperatur und/oder der Pumpenleistung –> Energiekosten steigen

Der hydraulische Abgleich löst diese Probleme. Durch eine Berechnung stellt der Fachmann fest wie viel Wasser jeder Heizkörper benötigt um den Raum zu erwärmen. Durch dein Einbau eines speziellen Thermostatventils wird dann die benötigte Wassermenge „eingestellt“:

  • jeder Heizkörper erhält so viel Wasser wie er braucht
  • gleichmäßige Wärmeverteilung im Haus
  • Vorlauftemperatur und Pumpenleistung können verkleinert werden –> Energiekosten sinken –> Brennwertheizung laufen erst optimal

Wirkung_hydraulischer_Abgleich_300

Der hydraulische Abgleich ist also kein „Hexenwerk“, sondern eine sinnvolle Maßnahme. Sie möchten noch mehr lernen über den hydraulischen Abgleich? Folgen Sie dem Link und schauen Sie sich die Animation an.

Brennwertkessel_hydraulischer_Abgleich_300

 

 

 

 

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